Verwaltungs- und Benutzerordnung

Teil 1: Ver­wal­tungs­ord­nung
§1 Hoch­schul­re­chen­zen­trum
§2 Auf­ga­ben
§3 Lei­tung
§4 Da­ten­ver­ar­bei­tungs­aus­schuss
§5 Da­ten­schutz


Teil 2: Benutzungsordnung
§6 Benutzerkreis
§7 Zulassungsverfahren
§8 Pflichten der Nutzer
§9 Rangstufen, Kontingentierung
§10 Entgeltregelung
§11 Ausschluss
§12 Haftung
§13 Inkrafttreten


§1 Hoch­schul­re­chen­zen­trum
Das Hoch­schul­re­chen­zen­trum (HRZ) ist eine Be­triebs­ein­heit und zen­tra­le Ein­rich­tung der Fach­hoch­schu­le gemäß § 22 des Fach­hoch­schul­ge­set­zes mit den Stand­or­ten Of­fen­burg und Gen­gen­bach.


§2 Auf­ga­ben
Das Hoch­schul­re­chen­zen­trum ist für die Pla­nung, Ver­wal­tung und den Be­trieb der hoch­schul­wei­ten zen­tra­len DV-Sys­te­me und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­net­ze ver­ant­wort­lich.
Dem Re­chen­zen­trum ob­lie­gen fol­gen­de Auf­ga­ben:

  1. Die Verwaltung und der Betrieb der DV-Systeme (Geräte, Zubehör und Programme) des Hochschulrechenzentrums für Aufgaben nach § 3 FHG.
  2. Die Beteiligung bei Beschaffungsmaßnahmen von DV-Systemen gemäß den EDV-Beschaffungsrichtlinien vom 25.03.1985 in der jeweils gültigen Fassung.
  3. Die übergreifende Betreuung und betriebsfachliche Aufsicht aller verfügbaren DV-Systeme, soweit sie nicht laborspezifische Funktionseinheiten darstellen.
  4. Koordination der hochschulweiten DV-Aktivitäten durch Beratung, Planung und Unterstützung.
  5. Planung, Installation, Betrieb und Betreuung hochschulinterner Kommunikationsnetze und Anschluss an übergeordnete externe Netze.

Das Hochschulrechenzentrum nimmt über § 2,2 hinaus im Rahmen seiner verfügbaren Kapazitäten folgende Aufgaben wahr:

6. Beratung und Anwendungsunterstützung für alle Hochschulangehörigen bei der Vorbereitung und Durchführung ihrer DV-Vorhaben.

7.  Mitwirkung bei der studentischen Grund- und Fortgeschrittenenausbildung und bei Forschungsvorhaben im DV-Bereich.

8. Aus- und Fortbildungsmaßnahmen in DV-Standardanwendungen für alle Hochschulangehörigen.

9. Organisation der Beschaffung, Verteilung und Pflege hochschulweit genutzter DV-Systeme.

10. Einrichtung und Betrieb von hochschulzentralen/-eigenen Informationsdatenbanken.
 
§3 Lei­tung
Als wis­sen­schaft­li­cher Lei­ter des Hoch­schul­re­chen­zen­trums wird vom Senat ein Pro­fes­sor für eine vier­jäh­ri­ge Amts­zeit ge­wählt. Sein Sitz ist der Stand­ort Of­fen­burg. Eine vor­zei­ti­ge Ab­be­ru­fung aus wich­ti­gem Grund ist je­der­zeit mög­lich.
Der Senat be­stellt im Ein­ver­neh­men mit dem wis­sen­schaft­li­chen HRZ- Lei­ter einen Pro­fes­sor als stän­di­gen Ver­tre­ter; die­ser ver­tritt den wis­sen­schaft­li­chen HRZ-Lei­ter.
Der wis­sen­schaft­li­che Lei­ter ist un­be­scha­det der Re­ge­lun­gen in § 12 FHG für den ef­fek­ti­ven Ein­satz der dem Hoch­schul­re­chen­zen­trum zu­ge­wie­se­nen Stel­len, Sach­mit­tel und Räume ver­ant­wort­lich.
Ihm ob­lie­gen ins­be­son­de­re fol­gen­de Auf­ga­ben:

  1. Regelung der inneren Organisation zum Betrieb der zentralen DV-Systeme, Erlaß einer Betriebsordnung, Sorge für den wirtschaftlichen Einsatz des HRZ-Personals und für die zur Verfügung stehenden Sachmittel und Einrichtungen.Vorschläge für die Einstellung von Personal im Bereich des HRZ und für die Bestellung der ständigen technischen Leiter an den Standorten Offenburg und Gengenbach.
  2. Entscheidung über die Zulassung zur Benutzung von zentralen DV-Einrichtungen im Rahmen der verfügbaren Sachmittel sowie über den zeitweisen Ausschluss von der Benutzung mit unmittelbarer Unterrichtung des Rektors.
  3. Festlegung der erforderlichen Maßnahmen für die Datensicherung und den Datenschutz gemäß § 5 dieser Ordnung.
  4. Erstellung und Pflege einer Bestandsliste aller in der Fachhoch schule vorhandenen zentralen Datenverarbeitungssysteme mit standardmäßig genutzten oder installierten Software-Produkten.
  5. Unterrichtung des Datenverarbeitungs-Ausschusses über alle grundsätzlichen DV-Angelegenheiten.
  6. Durchführung des Beteiligungsverfahrens bei DV-Beschaffungsmaßnahmen gemäß § 2.2, Ziffer 2, Festlegung und Durchführung von Maßnahmen zur Betreuung und betriebsfachlichen Aufsicht sowie gutachtliche Stellungnahme zu DV-Beschaffungsanträgen.
  7. Fortschreibung des strategischen Gesamtkonzeptes für die DV-Versorgung der Fachhochschule unter Berücksichtigung des Gesamtplanes zur Ausstattung der Hochschulen des Landes Baden-Württemberg mit DV-Systemen.


Die Auf­ga­ben unter der lau­fen­den Num­mer 1. - 5. wer­den für den Stand­ort Gen­gen­bach dau­er­haft vom stän­di­gen Ver­tre­ter des wis­sen­schaft­li­chen HRZ-Lei­ters wahr­ge­nom­men.Das Hoch­schul­re­chen­zen­trum hat je einen stän­di­gen tech­ni­schen Lei­ter an den Stand­or­ten Of­fen­burg und Gen­gen­bach, die vom Rek­tor auf Vor­schlag des wis­sen­schaft­li­chen Lei­ters be­stellt wer­den.Die tech­ni­schen Lei­ter sind ins­be­son­de­re für die Durch­füh­rung fol­gen­der Auf­ga­ben des Hoch­schul­re­chen­zen­trums zu­stän­dig:

  1. Innerer Betriebsablauf und Einhaltung der Betriebsordnung unter Beachtung des wirtschaftlichen Einsatzes des vorhandenen Personals und der zur Verfügung stehenden Sachmittel und Einrichtungen.
  2. Durchführung der Zulassung oder Nichtzulassung von Benutzern.    Durchführung der Datenschutz- und Datensicherheitsmaßnahmen gemäss § 5 dieser Ordnung.
  3. Unterrichtung des wissenschaftlichen Leiters des HRZ über die Arbeiten im Hochschulrechenzentrum.

§4 Da­ten­ver­ar­bei­tungs­aus­schuss
Der Da­ten­ver­ar­bei­tungs­aus­schuss ist ein be­ra­ten­der Aus­schuss gemäß § 14 FHG. Er ist un­be­scha­det der Zu­stän­dig­keit der Or­ga­ne der Fach­hoch­schu­le für die grund­sätz­li­chen mit der Be­schaf­fung und An­wen­dung der Da­ten­ver­ar­bei­tung zu­sam­men­hän­gen­den Fra­gen zu­stän­dig. Er macht den zu­stän­di­gen Or­ga­nen Vor­schlä­ge über die Be­stel­lung des wis­sen­schaft­li­chen Lei­ters und die Aus­bau­pla­nung und Nut­zung des Hoch­schul­re­chen­zen­trums. Er berät den wis­sen­schaft­li­chen Lei­ter des HRZ bei des­sen Ent­schei­dun­gen und kann gegen diese im Senat Ge­gen­vor­stel­lun­gen ein­brin­gen.
Dem Da­ten­ver­ar­bei­tungs­aus­schuss ge­hö­ren an:
 1.   Kraft Amtes
       der Rektor als Vorsitzender
       der Verwaltungsdirektor oder sein Vertreter
       der wissenschaftliche Leiter des Rechenzentrums und sein Vertreter
       die technischen Leiter des Rechenzentrums
 2.   Bestellte Mitglieder:
       Pro Fakultät ein Professor oder sein Vertreter (auf Vorschlag der  
       Fakultät)
       Zwei Studenten oder Vertreter, je einer aus den Standorten Offenburg
       und Gengenbach (auf Vorschlag des AStA)
       Die Professoren werden auf die Dauer von zwei Jahren, die Studenten
       auf die Dauer von einem Jahr vom Senat bestellt.
 
§5 Da­ten­schutz
Die Vor­schrif­ten des Lan­des­da­ten­schutz­ge­set­zes vom 27.5.91 (GBL. Seite 277), ins­be­son­de­re die Be­stim­mun­gen über die Ver­pflich­tung auf das Da­ten­ge­heim­nis (§ 7 LDSG) und über tech­ni­sche und or­ga­ni­sa­to­ri­sche Maß­nah­men zum Da­ten­schutz (§ 8 LDSG) sind zu be­ach­ten.


§6 Be­nut­zer­kreis
Die Mit­glie­der der Fach­hoch­schu­le und der Ein­rich­tun­gen, für die das Hoch­schul­re­chen­zen­trum er­rich­tet wurde (Nut­zer), haben zur Er­fül­lung ihrer Dienst­auf­ga­ben gemäß § 3 FHG das Recht, die Ein­rich­tun­gen, Da­ten­ver­ar­bei­tungs­an­la­gen und öf­fent­li­chen Pro­gramm­sys­te­me nach Ma­ßga­be der Zu­las­sung im Rah­men der Be­nut­zungs- und Be­triebs­ord­nung zu be­nut­zen sowie die vom Hoch­schul­re­chen­zen­trum an­ge­bo­te­nen Dienst­leis­tun­gen in An­spruch zu neh­men.
An­de­re Hoch­schu­len des Lan­des kön­nen zu wis­sen­schaft­li­chen Zwe­cken oder zur Er­fül­lung der Auf­ga­ben der Hoch­schu­len des Lan­des als Be­nut­zer des Hoch­schul­re­chen­zen­trums zu­ge­las­sen wer­den, so­fern hier­durch die Be­lan­ge der in Ab­satz 1 ge­nann­ten Be­nut­zer nicht be­ein­träch­tigt wer­den. Ent­spre­chen­des gilt für die Be­nut­zung des Hoch­schul­re­chen­zen­trums durch an­de­re In­sti­tu­tio­nen sowie durch Mit­glie­der im Sinne von Ab­satz 1 für Zwe­cke der Ne­ben­tä­tig­keit ein­schlie­ß­lich der Stein­beis-Stif­tung für Wirt­schafts­för­de­rung. Mit Zu­stim­mung des Mi­nis­te­ri­ums für Wis­sen­schaft und For­schung Ba­den-Würt­tem­berg kön­nen in Ein­zel­fül­len auch wei­te­re Per­so­nen als Nut­zer zu­ge­las­sen wer­den.


§7 Zu­las­sungs­ver­fah­ren
Die Zu­las­sung für die Be­nut­zung des Hoch­schul­re­chen­zen­trums ist beim wis­sen­schaft­li­chen Lei­ter zu be­an­tra­gen. Dabei sind ins­be­son­de­re der Nut­zungs­zweck, der vor­aus­sicht­li­che Um­fang und die Zeit­dau­er der Nut­zung, die nut­zungs­be­rech­tig­ten Per­so­nen sowie der et­wai­ge Leis­tungs­emp­fän­ger (Auf­trag­ge­ber) an­zu­ge­ben.
Die Be­stim­mun­gen der Be­nut­zungs­ord­nung und der Be­triebs­ord­nung sind zum Be­stand­teil der Zu­las­sung sowie zum Be­stand­teil von ver­trag­li­chen Ver­ein­ba­run­gen zu ma­chen.

§8 Pflich­ten der Nut­zer

Die Nut­zer sind ver­pflich­tet:

  1. Die Vorschriften der Benutzungsordnung und der Betriebsordnung einzuhalten, insbesondere alles zu unterlassen, was den ordnungsgemäßen Betrieb im Hochschulrechenzentrum stört.
  2. Die Geräte, Datenträger und sonstigen Einrichtungen des Hochschulrechenzentrums sorgfältig und schonend zu behandeln.
  3. Ihre Nutzungsberechtigung auf Verlangen nachzuweisen.
  4. Störungen, Beschädigungen und Fehler in Datenverarbeitungsanlagen und Datenträger unverzüglich den zuständigen Mitarbeitern des Hochschulrechenzentrums zu melden.
  5. In den Räumen des Hochschulrechenzentrums sowie bei Inanspruchnahme seiner Geräte, Datenträger und sonstigen Einrichtungen den Weisungen des Personals des Hochschulrechenzentrums Folge zu leisten.
  6. Zur Sicherung einer sach- und ordnungsgemäßen Benutzung der Datenverarbeitungsanlagen dem wissenschaftlichen Leiter des Hochschulrechenzentrums oder dessen Beauftragten auf Verlangen unter Beachtung der Vertraulichkeit Auskünfte über Programme zu gewähren.
  7. Vor einer Verarbeitung von personenbezogenen Daten ist dies dem Hochschulrechenzentrum mitzuteilen und - unbeschadet der eigenen Verpflichtung des Nutzers zum Datenschutz - die Datenschutz- und Datensicherungsvorkehrungen gemäß §5 dieser Ordnung zu beachten.
  8. Ihre Daten und Programme so zu sichern, daß Schäden durch einen Verlust bei der Verarbeitung im Hochschulrechenzentrum nicht entstehen.
  9. Ihnen bekannt gewordene Informationen über fremde Programme und Daten nicht ohne Genehmigung des Verfügungsberechtigten weiterzugeben oder selbst zu nutzen.

§9 Rang­stu­fen, Kon­tin­gen­tie­rung
Die zeit­li­che Rei­hen­fol­ge der Auf­trags­be­ar­bei­tung rich­tet sich nach Art Um­fang und War­te­zeit des Auf­tra­ges. Aus­nah­men hier­von sind im Ein­zel­fall nur zu­läs­sig, wenn hier­durch der all­ge­mei­ne Be­trieb des Hoch­schul­re­chen­zen­trums nicht ge­stört wird. Das Nä­he­re über die Rei­hen­fol­ge der Be­ar­bei­tung re­gelt die Be­triebs­ord­nung. Über die Rei­hen­fol­ge und die Aus­nah­men ent­schei­det der wis­sen­schaft­li­che Lei­ter des Hoch­schul­re­chen­zen­trums.


§10 Ent­gelt­re­ge­lung
Die Dienst­leis­tun­gen des Hoch­schul­re­chen­zen­trums bei dienst­li­cher In­an­spruch­nah­me wer­den, un­be­scha­det der Re­ge­lun­gen in den Ab­sät­zen 2 bis 4, in­ner­halb der Fach­hoch­schu­le un­ent­gelt­lich er­bracht. Be­son­de­re Kos­ten, die zur Durch­füh­rung von ein­zel­nen Auf­ga­ben ent­ste­hen, kön­nen ge­son­dert be­rech­net wer­den.
Neh­men Nut­zer im Rah­men einer Ne­ben­tä­tig­keit Ein­rich­tun­gen, Per­so­nal oder Ma­te­ri­al des Hoch­schul­re­chen­zen­trums in An­spruch, so sind sie ver­pflich­tet, hier­von die Ver­wal­tung der Fach­hoch­schu­le zu un­ter­rich­ten und nach Auf­for­de­rung ein Nut­zungs­ent­gelt nach den Be­stim­mun­gen des Ne­ben­tä­tig­keits­rechts zu ent­rich­ten.
Für Dienst­leis­tun­gen des Hoch­schul­re­chen­zen­trums an an­de­re Hoch­schu­len des Lan­des oder für Dienst­leis­tun­gen im Rah­men einer Dienst­auf­ga­be der ei­ge­nen Hoch­schu­le, bei der die Hoch­schu­le auf­grund von Dritt­mit­teln Drit­ten ge­gen­über zu einer Ge­gen­leis­tung ver­pflich­tet ist (Auf­trags­for­schung), sind die Kos­ten für Per­so­nal, Ein­rich­tun­gen und Ma­te­ri­al ent­spre­chend den je­weils gel­ten­den Richt­li­ni­en des Fi­nanz­mi­nis­te­ri­ums oder des Mi­nis­terwms für Wis­sen­schaft und For­schung fest­zu­stel­len und in Rech­nung zu stel­len. Bei der Auf­trags­for­schung sind Markt­prei­se zu­grun­de zu legen, die sich an den Prei­sen ge­werb­li­cher In­sti­tu­te für ver­gleich­ba­re Re­chen­ar­bei­ten ori­en­tie­ren.
Für Dienst­leis­tun­gen des Hoch­schul­re­chen­zen­trums im Rah­men einer Dienst­auf­ga­be, die mit Mit­teln Drit­ter ohne Ge­gen­leis­tung durch­ge­führt wird, sind die ent­ste­hen­den Kos­ten nach den je­weils gel­ten­den Dritt­mit­tel­richt­li­ni­en fest­zu­set­zen und zu Las­ten der Dritt­mit­tel zu ver­rech­nen, so­weit das Mi­nis­te­ri­um für Wis­sen­schaft und For­schung Ba­den-Würt­tem­berg keine hier­von ab­wei­chen­de Re­ge­lung er­las­sen hat.


§11 Aus­schluss
Nut­zer, die wie­der­hohlt oder schwer­wie­gend gegen die Be­nut­zungs- oder Be­triebs­ord­nung ver­sto­ßen ober bei der Be­nut­zung straf­ba­re Hand­lun­gen be­ge­hen, kön­nen zeit­wei­se oder dau­ernd von der wei­te­ren Be­nut­zung aus­ge­schlos­sen wer­den; über den dau­ern­den Aus­schluss ent­schei­det der Senat. Durch den Aus­schluss wer­den die aus dem Be­nut­zungs­ver­hält­nis ent­stan­de­nen Ver­pflich­tun­gen des Nut­zers nicht be­rührt. Der An­spruch der Fach­hoch­schu­le auf das ver­ein­bar­te Ent­gelt bleibt be­ste­hen. Dem Nut­zer ste­hen Scha­den­er­satz­an­sprü­che auf­grund des Aus­schlus­ses nicht zu.


§12 Haf­tung
Die Haf­tung der Fach­hoch­schu­le für Be­diens­te­te des Hoch­schul­re­chen­zen­trums wird auf Vor­satz und grobe Fahr­läs­sig­keit be­schränkt. Das Hoch­schul­re­chen­zen­trum über­nimmt keine Ge­währ­leis­tung für die Rich­tig­keit der Er­geb­nis­se.
Der Nut­zer und seine Be­auf­trag­ten haf­ten für alle aus An­lass der Be­nut­zung des Hoch­schul­re­chen­zen­trums schuld­haft ver­ur­sach­ten Schä­den. Das gilt ins­be­son­de­re für Schä­den, die durch die Nicht­be­fol­gung der ihnen ob­lie­gen­den Pflich­ten, die durch fal­sche An­ga­ben über die Nut­zungs­art und den Ver­brauch sowie durch die un­be­fug­te Ver­wen­dung frem­der Iden­ti­fi­ka­tio­nen, ge­schütz­ter Daten und ge­schütz­ter Pro­gram­me ver­ur­sacht wer­den. Der Scha­den­er­satz ist in Geld zu leis­ten. Der Be­nut­zer ist ver­pflich­tet, die Fach­hoch­schu­le von Scha­den­er­satz­an­sprü­chen Drit­ter frei zu hal­ten.


§13 In­kraft­tre­ten
Die Ver­wal­tungs- und Be­nut­zungs­ord­nung für das Hoch­schul­re­chen­zen­trum der Fach­hoch­schu­le Of­fen­burg tritt nach der hoch­schu­l­öf­fent­li­chen Be­kannt­ma­chung in Kraft. Gleich­zei­tig tritt die bis­her gül­ti­ge Ver­wal­tungs- und Be­nut­zungs­ord­nung vom 30.4.1982 außer Kraft.


Of­fen­burg, 6. Juli 1994
Der Rek­tor