bwLehrpool

Verteiltes PC-Lehrpoolsystem für Landeshochschulen



Ziel des Landesdienstes

Ziel des Landesdienstes „bwLehrpool“ ist es, dass mit Hilfe einer landesweite zentrale Infrastruktur alle Hochschulen gemeinsam virtuelle Lehrpools entwickeln und einsetzen. Durch die Kooperationen der Hochschulen wird eine starke Reduzierung des administrativen Aufwands bezüglich Lehrpools / Speziallabore erreicht. Zudem ist eine wesentlich bessere hochschulübergreifende Nutzung von Expertenwissen bezüglich Betriebssysteme, Anwendungen und Anwendungsumgebung realisierbar. Gleichzeitig  gibt es ein neuer hochschulübergreifende Synergieeffekte im Bereich der Lehre, da mehrere Professoren und Lehrbeauftragte die gleichen Kursraumumgebungen (VM-Templates) verwenden, weiterentwickeln und optimieren können.


Beschreibung

Der Betrieb von PC-Pools ist eine Standardaufgabe, welche alle Hochschulen des Landes miteinander teilen. Nicht nur in den Rechenzentren, sondern auch in den einzelnen Fakultäten werden große Anstrengungen unternommen, um einen optimalen Lehr- und Forschungsbetrieb zu gewährleisten. Die bisherigen Lösungsansätze sind jedoch meist unflexibel, generieren einen hohen Personalaufwand und erzeugen hohe Soft- und Hardwarekosten. Ein Zustand, der eskalieren wird, betrachtet man die steigenden Studierendenzahlen durch Doppeljahrgänge, den chronischen Raummangel, die wachsende Zahl an neuen innovativen Studiengängen und den damit verbundenen wachsenden Bedarf, Spezialsoftware oder komplexe Systemumgebungen in der Lehre und Forschung einzusetzen. Es wird von den Hochschulen erwartet, dass sie trotz des schnellen Wandels im IT-Bereich technologisch immer auf dem neusten Stand sind und dennoch ihre IT-Kosten senken. Dies sind Herausforderungen, die neue Wege an den Hochschulen erfordern. Ziel muss sein:

  1. Eine zentrale Infrastruktur für PC-Pools, Speziallabore und e-Prüfungen zu schaffen, um eine größere Flexibilität für die IT-Unterstützung in der Lehre und Forschung zu erreichen;
  2. Den administrativen Aufwand für den Betrieb von PC-Pools und Speziallaboren zu reduzieren, um die Rechenzentren und Fakultäten zu entlasten, damit sich diese auf ihre Kernaufgaben fokussieren können;
  3. Lehre und Forschung von einem konkreten Arbeitsplatz beziehungsweise einer Räumlichkeit zu entkoppeln, um bestehende PC-Pools optimal zu nutzen sowie Software- und Hardwarekosten zu reduzieren, indem, anders als heute, auch heterogene PC-Landschaften genutzt werden können.

Diese hochschulbezogenen Ziele und Vorteile können durch eine landesweite Kooperation potenziert werden, indem Teile der Infrastruktur zentralisiert und von allen Hochschulen gemeinsam administriert werden. Um diese umfangreichen Ziele zu erreichen, sind in diesem Landesdienst virtuelle Desktopumgebungen realisiert worden.

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Publikationen


Förderer

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

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Ansprechpartner

Kontakt

 

Hochschule Offenburg

 

 

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

 

Hochschule Reutlingen

 

 Hochschule Karlsruhe

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Auszeichnungen und Wettbewerbe

Im Rahmen des Innovationspreises für Informations- und Kommunikationsstrukturen in Forschung und Lehre der Firma Bechtle konnte das Projekt bwLehrpool überzeugen und den zweiten Platz gewinnen. Auch die Fortsetzung des Projekts durch das Folgeprojekt bwE-Klausuren, gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst zeigt, wie zeitgemäß und wichtig die Anpassung von Lehrumgebungen an morderne Anforderungen ist.